Die Türkisch Islamische Gemeinde zu Frankenberg e.V. wurde im Jahr 1986, als „Verein Türkischer Arbeitnehmer Frankenberg und Umgebung e.V.“ gegründet.

Von 1986 bis 1991 hatte er sein Domizil in den angemieteten Räumen im Bootshaus Knoche an der Hengstfurt. Dort trafen sich türkische Mitbürger, die Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre als Gastarbeiter nach Deutschland kamen, mit dem Ziel, später mit dem Ersparten in ihr Heimatland zurückzukehren. Vor allem waren es Menschen aus Anatolien, wie aus Ankara, Giresun, Kars, Bursa, Gümüshane und Kayseri. Statt Rückkehr in das Vaterland gehen die meisten nur zu einem jährlichen Besuch im Urlaub auf Stippvisite in die Türkei.

Deshalb war in Frankenberg auf Dauer mehr als nur ein kleiner Gebetsraum nötig. Angestrebt wurde ein Verein, in dem Religion und Kultur gelebt und an die nächste Generation weiter gegeben werden kann. Daher wurde 1991 das heutige Vereinsgebäude, die ehemalige Leder-Fabrik Brinkmann in der Adalbert-Stifter-Straße erworben. Neben einem Gebetsraum entstanden auch ein Jugendraum, sowie Teestube und Saal für Veranstaltungen.

Der alte Vereinsname „Verein Türkischer Arbeitnehmer Frankenberg und Umgebung e.V.“ wurde im April 2007 in „Türkisch-Islamische Gemeinde zu Frankenberg e.V.“ umbenannt.

Insgesamt leben heute etwa 100 türkische Familien in Frankenberg, die Türkisch-Islamische Gemeinde zu Frankenberg e.V. zählt 170 Mitglieder.